Brennholz machen mit Kettensäge und Holzspalter

In der kalten Jahreszeit wärmt sich jeder gerne vor dem eigenen Kamin. Neben dem wärmenden Effekt und dem beruhigenden Knistern des brennenden Holzes hat das ganze ja ohne jeden Zweifel auch eine romantische und verträumte Komponente. Natürlich hat nicht jeder einen solchen in seinem Wohnzimmer stehen, doch auch ein herkömmlicher Ofen hat neben dem eigentlichen Wärmeffekt seine Vorzüge.

Ob Sie nun lieber mit Ihrem Partner eingekuschelt vor einem Kamin sitzen (oder auch alleine mit einem spannenden Buch), oder ganz pragmatisch einen Ofen nutzen, um Ihre Wohnung zu beheizen, in jedem Fall benötigen Sie im wahrsten Wortsinn den entsprechenden Brennstoff. Viele Alternativen zu den klassischen Kohlebriketts gibt es aber leider nicht. Eine dieser Ausweichmöglichkeiten ist das gute alte Holz.

Wie Sie Brennholz gewinnen können

BrennholzregalDie nach wie vor einfachste und effektivste Methode zur Brennholzgewinnung ist der Ausflug in einen nahegelegenen Wald. Ihre besten Freunde sind dabei die Kettensäge und ein kraftvoller Holzspalter. Die Vorgehensweise ist nun recht simpel. Sie haben hier die Möglichkeiten, entweder bereits umgestürzte Bäume für Ihre Zwecke zu verwenden, oder aber extra einen Baum zur Gewinnung von Brennholz zu fällen.

In letzterem Fall achten Sie unbedingt auf die richtige Fälltechnik und ergreifen Sie alle notwendigen Sicherheitsmaßnahmen. Für welche der beiden Möglichkeiten Sie sich auch immer entscheiden, die weitere Verarbeitung ist im einen wie im anderen Fall die Gleiche. Wenn Sie nun also einen Baum gefällt bzw. einen bereits umgekippten Baum vor sich liegen haben, müssen Sie zunächst den Baumstamm von sämtlichen Ästen und Zweigen befreien.

Schon dazu können Sie auf Ihre Kettensäge zurückgreifen. Außerdem haben sich bei einem solchen Unterfangen eine zusätzliche Axt oder ein Beil als sehr hilfreich erwiesen. Bereits dieser Arbeitsschritt wird Sie mehr Zeit kosten, als Ihnen lieb ist. Diese Vorarbeit wird leider immer wieder gerne unterschätzt. Wenn Sie nun also den „nackten“ Baumstamm vor sich haben, können Sie sich jetzt der eigentlichen Arbeit zuwenden.

  • Umgestürzter Baum oder neu fällen?
  • Stamm von Ästen und Zweigen befreien!

Metrische Abschnitte

Nun können Sie beginnen, mit der Kettensäge einzelne Fragmente vom Baumstamm abzuschneiden. Diese können getrost eine Länge von 50-100 cm haben. Achten Sie hierbei darauf, dass Sie den möglicherweise unter Spannung stehenden Stamm stets adäquat abstützen und sicherstellen, dass Ihre Kettensäge nicht verkanten kann und auch jedwede anderweitige Gefahr vermieden wird.

Böcke, Keile und Sicherheitsleinen können Ihnen hier überaus behilflich sein. Was Sie nun separat gestapelt haben sollten ist ein imposanter Haufen metrischer Abschnitte des Baumes, den Sie gerade gefällt haben. Jetzt kommt der Holzspalter zum Einsatz, doch was genau ist eigentlich ein solcher Holzspalter?

  • 50-100 cm Länge
  • Safety first-für Absicherung sorgen

Der Holzspalter

Forest Master HolzspalterBei einem sogenannten Holzspalter handelt es sich um ein transportables Gerät, welches Abschnitte von Baumstämmen wie Ihre mittels einer hydraulischen Konstruktion und einer Keilförmigen Vorrichtung kreuzförmig spaltet. Im Großen und Ganzen lassen sich die Holzspalter einerseits in vertikale (also stehende) und horizontale (also liegende) Varianten unterteilen.

Andererseits unterscheiden diese sich zusätzlich durch die Form der Energieversorgung. Während einige Modelle von einem Benzinmotor angetrieben werden, beziehen die anderen ihre Energie von einem Elektroaggregat. Die elektrischen Modell arbeiten für gewöhnlich mit einer Spannung von 240 Volt oder 400 Volt.

Werksmäßig verfügen die meisten Geräte über einen einfachen Spaltkeil. Als separates Zubehör kann allerdings auch ein Spaltkreuz erworben werden, welches das Spalten der Baumstümpfe erheblich beschleunigt und den ganzen Arbeitsablauf optimiert. Während Sie nämlich bei einem einfachen Spaltkeil den Baumstumpf einmal um 90 Grad drehen müssen, um den Keil ein weiteres Mal durch das Holz zu treiben und so vier Holzscheite zu produzieren, genügt bei einem Spaltkreuz ein einziger Durchlauf. Mit diesem können Sie also fast doppelt so schnell arbeiten, weil bereits mit einem Arbeitsgang vier Brennholzscheite hervorgebracht werden können.

  • Horizontal oder vertikal?
  • Benzin oder Elektro?
  • Einfacher Spaltkeil oder Spaltkreuz?

Baumstumpf plus Holzspalter gleich Brennholz

Das Einzige, was Sie jetzt noch tun müssen, ist, einen Baumstumpf nach dem anderen in diese praktische Maschine zu legen oder zu stellen (je nach Bauart des Holzspalters) und die produzierten Holzscheite zu sammeln und abzutransportieren.

Die Anschaffung einer Kettensäge und eines Holzspalters ist eine durchaus lohnenswerte Investition. Stellen Sie sich vor, wie mühsam es wäre, einen Baum mit der Axt zu fällen, Äste und Zweige zu entfernen, ihn mit einer Handsäge in metrische Stücke zu zerlegen und anschließend auch noch mit der Axt oder einem Beil diese Stümpfe zu vierteln. Eine Kettensäge in Kombination mit einem Holzspalter erleichtert diese Arbeitsschritte enorm, nimmt Ihnen jede Menge Arbeit ab und spart eine Menge Zeit und Anstrengung.

  • Kettensäge und Holzspalter dringend empfohlen
  • Zeit- und Aufwandsersparnis
  • Effektiveres Arbeiten

Wie Sie das Brennholz ordnungsgemäß lagern erfahren Sie in unserem Ratgeber „Brennholz richtig stapeln„.

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